"In jeder Bewegung ist die Richtung wichtiger als die Schnelligkeit."

(Henry Valentine Miller)

Physiotherapie & Funktionelle Myodiagnostik

Physiotherapie & Funktionelle Myodiagnostik

Im Mittelpunkt steht  immer der Mensch in seiner individuellen Situation – mit dem Ziel, Selbstständigkeit , Beweglichkeit und Lebensqualität zu fördern.

 

Die *FMD (Funktionelle Myodiagnostik) liefert mir  dabei wertvolle  Zusatzinformationen und  hilft  die Ursachen funktioneller Störungen und Zusammenhänge zwischen Symptom und zugrunde liegender Problematik , zu finden.

 

Die Muskeltestung erfolgt nach genau definierten, aus der Physiologie und Sportwissenschaft stammenden Kriterien.

*(Seit 2004 ist die FMD durch das Diplom für Komplementärmedizin von der Österreichischen Ärztekammer anerkannt)

Therapieangebot

im Überblick

Die FMD ist eine ganzheitliche, komplementärmedizinisch anerkannte Methode. Mithilfe von Muskeltests und der veränderten Reaktionslage auf bestimmte Reize können funktionelle Störungen verschiedenster Ursache im Körper aufgespürt werden. Sie kann die schulmedizinische Diagnostik in unterschiedlichen Bereichen ergänzen und Hinweise auf funktionelle Zusammenhänge geben.

Mobilisierende Techniken zielen darauf ab, Beweglichkeit zu verbessern, Gelenke zu entlasten und eingeschränkte Bewegungsmuster zu normalisieren. Je nach Befund kommen gezielte Mobilisationen, Weichteiltechniken und aktive Übungen zum Einsatz – immer mit dem Ziel, funktionell „wieder ins Tun“ zu kommen.

Die manuelle Therapie umfasst passive Techniken zur Mobilisation von Gelenken und Weichteilen. Das Ziel ist die Beweglichkeit zu verbessern und Schmerzen zu lindern.

Wahrnehmungsschulung stärkt Körpergefühl, Haltungskontrolle und Bewegungssteuerung. Durch einfache, gut nachvollziehbare Übungen werden ungünstige Muster sichtbar und neue, funktionelle Bewegungsabläufe erlernt – ein wichtiger Baustein für nachhaltige Veränderung.

Lymphdrainage ist eine sanfte, weiche Gewebstechnik mit dem Ziel, das Lymphsystem anzuregen und zu unterstützen. Dadurch können Gewebsflüssigkeiten wie Blutergüsse und Ödeme rascher abtransportiert bzw. reduziert werden. Die Methode wird besonders bei Schwellungen und Stauungen eingesetzt.

Die Wurzeln der APM(Anpimomai) beruhen auf Kenntnissen der chinesischen Medizin. Aspekte der westlichen Physiotherapie wurden in diese Therapieform eingebunden. Meridiane (Leitbahnen) laufen durch unseren Körper, wie man sich das bei Blutbahnen oder Nervenbahnen vorstellen kann.  Dieser Energiefluss in der Leitbahn  kann durch verschiedene Ursachen gestört sein und auf unterschiedlichen Arten Probleme bereiten (Rückenschmerzen, Schlafstörungen, Gelenkschmerzen …).

Viele Schmerzen am Bewegungsapparat haben ihren Ursprung in der Muskulatur. Durch Überlastung oder Überdehnung können in einem Muskel schmerzhafte Zonen entstehen. Diese sind oft als Hartspannstränge mit druckempfindlichen Stellen ertastbar. An diesen Triggerpunkten lässt sich Schmerz provozieren, der häufig in andere Körperregionen ausstrahlt. Die Behandlung setzt gezielt an diesen Punkten an, um Spannung zu reduzieren und Funktion zu verbessern.

Verschiedene Anlagetechniken können Schmerzen lindern, den Lymphabfluss fördern oder Gelenkstellungen sanft korrigieren.

FDM ist ein faszienorientierter Ansatz zur Einordnung und Behandlung bestimmter Schmerz- und Bewegungsmuster. Die Methode arbeitet stark befundorientiert und setzt dort an, wo Faszien/Gewebe funktionell irritiert sein können. Ziel ist es, Beweglichkeit zu verbessern und Schmerzen zu reduzieren – häufig mit klarer Rückmeldung über das empfundene Schmerzbild.

Die Heilmassage dient der Lockerung von Muskulatur und Gewebe, der Förderung der Durchblutung und der Unterstützung der Regeneration. Je nach Zielsetzung kann sie beruhigend, entspannend oder gezielt lösend eingesetzt werden – häufig auch in Kombination mit physiotherapeutischen Maßnahmen.

FAQ

Um Ihnen einen optimalen Behandlungserfolg zu gewährleisten, ist es von Vorteil, wenn Sie sich bereits vor geplanten Operationen bzw. vor Gipsabnahme einen Therapietermin sichern.

Nur so kann sofort mit der entsprechenden Behandlung (Lymphdrainage, Mobilisation, Faszienbehandlungen) begonnen werden, und lange Wartezeiten werden dadurch weitgehend vermieden.

Sie benötigen eine Überweisung zur Physiotherapie von Ihrem behandelnden Arzt bzw Ärztin. Zur Zeit besteht keine Bewilligungspflicht bei ÖGK und BVAEB.

Bitte bringen sie die Überweisung und vorhandene Befunde zur ersten Therapiestunde mit.

Am Ende der Therapieserie erhalten Sie eine Rechnung, die Sie nach Bezahlung zusammen mit der Zuweisung und der Zahlungsbestätigung  bei Ihrer Krankenkasse einreichen können. Die Höhe der Rückerstattung ist abhängig von Ihrer Krankenkasse.

Besteht eine Zusatzversicherung, können die restlichen Kosten über diese geltend gemacht werden.

Sollten vereinbarte Termine nicht eingehalten werden können, bitte rechtzeitig absagen , spätestens 24 h vorher. Dadurch kann der freigewordene Termin weitergegeben werden – es freut sich bestimmt jemand darüber.

Nicht abgesagte Termine müssen leider in Rechnung gestellt werden.

Über mich

Ich bin Mutter von 2 Kindern, absolvierte mein Diplom als Physiotherapeutin 1999 im AZW (FHG) in Innsbruck.

Meine ersten wertvollen Erfahrungen als Physiotherapeutin konnte ich bei Dr. Gehmacher (1999/2000) und dem KH Zams 2000/2001 machen, bevor es mich 2003 in die Selbstständigkeit zog.

wichtige Fortbildungen